Hierbei handelt es sich um das zentrale Module welches die wesentlichen Informationen beherbergt und an das optional alle anderen Publikumsmodule „berichten“. Es ist das zentrale Herzstück des Programmsystems und an dieser Stelle soll zunächst nur ein erster unvollständiger Eindruck vermittelt werden. Die Akteure beginnen i. d. R. hier mit dem Aufbau, den Übernahmen und den ersten Auswertungen. Es ist der Platz, an dem man sich ein Gefühl für die Technologie schaffen kann.
Da jede gute Planung natürlich von einem einen Rückblick auf die vergangenen Jahre ausgeht, besteht in der Übernahme dieser Werte in einem Atemzug mit der Übernahme der Konten und Kostenstellen eine erste wesentliche Voraussetzung für die Nutzung. Für die vergangenen und das laufende Jahr spiegeln wir in CO jeweils die saldierten Monatswerte der Kostenrechnung. Dies geschieht auf der untersten Ebene des Moduls, die wir die Konto-Kostenstelle – Ebene nennen – den Anteil einer Kostenstelle unter einem Konto.
Interessant ist neben dem flexiblen Zeitraum der Rück- und der Vorschau eine parallele Betrachtung von verschiedenen Werten. Es gibt für jedes Objekt der o. g. Ebene zunächst einen beschlossenen und einen entworfenen Planwert. Für das aktuelle und die unmittelbaren Vorjahre gibt es optional voraussichtliche Istwerte (V-Ist- Werte) in gesetzter und / oder gerechneter Form. Letztlich gibt es noch die auf Monatsebene einzeln übernommenen Istwerte mit den auf Quartals- oder Jahresebene darstellbaren Summen.
In Ausbaustufen können Jahresscheiben zusammengefasst archiviert und parallel sichtbar gemacht werden. Dies ist insbesondere für Nachkalkulationen unerlässlich, da nur so die zum Zeitpunkt der Vorkalkulation berücksichtigten Planwerte erhalten bleiben. Ebenfalls den Ausbaustufen vorbehalten sind quartalsweise parallel speicherbare V-Ist – Werte um die Entwicklung nachzuhalten.
Neben dem in der Praxis bevorzugten Blick auf den mittels Kontengruppen selbst gestalteten Kontenbaum, wird parallel auch die gespiegelte Verwaltung der Kostenstellen mit den untergeordneten Anteilen der Konten angeboten. So kann abwechselnd der der jeweiligen Situation am besten entsprechende Blick gewählt werden.
Da sich sowohl die reine Konten- als auch die reine Kostenstellenebene in der Praxis nicht optimal für eine authentische Planung eignet, können optional auf der Grundlage von gebündelten Konto-Kostenstellen – Anteile die Budgets definiert werden. Erst diese widerspiegeln jeweils einen tatsächlich vollumfänglich von den Abteilungen zu verantwortenden Planungsgegenstand – haben daher den höchsten Grad der Identifikation. und damit einen hohe Wahrscheinlichkeit der Mitwirkung.
Mit Hilfe eines sogenannten Assistenten (siehe Abschnitt AUFBAU – Assistent) kann der Anwendende in Abhängigkeit von dem aktuell im Baum markierten Objekt eine – mit der Tabellenkalkulation nicht gleichzeitig darstellbaren Zahlenraum betrachten.
