Ein zentraler modulübergreifender Bestandteil sind die systemseitig bereitgestellten Parameter und Variablen für die Berichte und die Benutzeroberfläche. Deren Verwendung erfordert die Verwendung spezieller Schreibweisen die nur hier vollständig einsehbar sind. Bedarf ergibt sich besonders aus dem „mitlaufenden“ Charakter der Berichte. Um Anpassungen zu vermeiden, müssen u. a. alle Zeitangaben mit Variablen definiert werden.
Die Übersichtlichkeit und Administration in den Publikumsmodulen wird in erheblicher Weise verbessert, indem alle seltener verwendeten Objekte und Definitionen zentral aber außerhalb verwaltet werden. Dies trifft insbesondere und durchgängig auf alle potentiell möglichen Berichtsbestandteile zu. Anwendende, die sich mit dem Aufbau der Berichte beschäftigen, finden hier alle systemseitig für alle Anwender einheitlich verfügbaren Berichtartpositionen.
Der offenen Technologie folgend müssen eine ganze Reihe von Objekten und Konstruktionen nur bei Bedarf und in individueller Weise definiert und kombiniert werden. Da auch dies nur in der Aufbauphase notwendig ist, wurde für alle Module dieser funktionale Bestandteile an die Bibliothek abgegeben. Neben der o. g. Verbesserung der Übersichtlichkeit dient die Separierung der Definitionsumgebung hier auch den Sicherheitsaspekten. Bestimmte Definitionen haben sehr komplexe Auswirkungen und sind daher besser nur autorisierten Benutzern zugänglich.
Die ursprünglich vermutete einheitliche Bereitstellung von Inhalten – entsprechend weitgehend einheitlicher fachlichen Anforderungen der Branche – hat sich praktisch noch nicht bewahrheitet. Das Maß an Individualität welches sich in der Praxis darstellt, ist so hoch, dass letztlich auch die Bibliothek nach den individuellen Anforderungen aufgebaut und gefüllt wird. Dies kann sich systematisch ändern, so dass in den Datenbanken zumindest das was landesspezifisch und branchentypisch ist, bereits von Beginn an enthalten ist.
Dann wäre beiden Aspekten genüge getan. Einerseits das sichere Einhalten der vorgegebenen Bestandteile und andererseits die Option eigene Inhalte beliebig zu ergänzen. Diese setzt jedoch voraus, dass zentral vorgegebenen Inhalte auch individuell akzeptiert werden. Aktuell genießen die Anwender offen zugängliche Vereinbarungen.
