Die Großzahl der im kaufmännischen Umfeld existierenden Softwareanwendungen richten sich in ihrer Funktionalität einem konkreten Thema aus. Das Einsatzspektrum ist entsprechend einfach zu umreisen. Unsere softwaregestützte Technologie behandelt jedoch eine ganze Reihe von umfangreichen verzahnten Themen, vorwiegend auf dem Gebiet des strategischen Controllings.
Auf Grund der Offenheit der Technologie kommt es in Abständen dazu, dass – ohne den Funktionsumfang zu erweitern – neue Themenfelder erschlossen werden. In der Beschreibung der Technologie konzentrieren wir uns auf die uns bisher bekannten geläufigen Anwendungsfälle aus Planung und Kalkulation. Allerdings können gerade diese Themenfelder nur aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet werden. Insofern sind auch Teile, die außerhalb unseres Systems entstehen regelmäßig fester Bestandteil und werden in der Regel in den relevanten Bereichen gespiegelt. Das Ziel der Architektur ist es, tatsächlich alle benötigten numerischen Informationen systematisch aufzubereiten und zusammenzuführen. Nur so kann die notwendige Erläuterung der Ergebnisse vollumfänglich mit maximaler Transparenz erfolgen.
Augenscheinlich erkennbar sind zunächst die vorhandenen Funktionsmodule, die im Alltag zum Erstellen, verwalten und Auswerten der Daten genutzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Modul CO – Controlling. Alle anderen Funktionsmodule haben eigene Schwerpunkte unterstützen aber das Controlling bei der detaillierten Untersetzung.

Wesentlichstes Merkmal der Architektur ist der enorme ungewohnte Gestaltungsspielraum beim Aufbau und Ausbau. Obwohl Anwender in gleichen Branchen, in gleichen Rechtsräumen und Umfeldern agieren, setzen sie dennoch deutliche unterschiedliche Akzente.
In der Praxis findet man insbesondere für Planungsvorgänge wenig datenbankbasierte Technologien. Meist wird in Ermangelung der Kenntnis über die Verfügbarkeit unserer Technologie auf Tabellenkalkulationen zurückgegriffen. Trotzt deren brillanter Funktionalität werden gerade bei umfangreicheren und tiefgründigeren Verfahren schnell die Grenzen offensichtlich. Da wir im Zuge einer möglichst hohen Rechtssicherheit fundamental auf Transparenz setzen, müssen wir schwerpunktmäßig bis ins Detail. Das dafür notwendige Potential haben nur Datenbanken.
Ein gängiger Ansatz ist der relationale Aufbau der Datenbanken. Hier ist der Umfang der Eigenschaften zu einem Objekt fest umrissen. Zumeist entstanden und bewährt im Umfeld fest definierbarer kaufmännischer Standardaufgaben der Finanzbuchhaltung. Danach hat sich diese Herangehensweise auf viele weitere Einsatzfelder ausgeweitet.
Eine der ersten Herausforderungen für die praktische Anwendbarkeit unserer Technologie war der Gegenstand der Investition. Sowohl der Zeitpunkt der Umsetzung und deren Dauer sowie die resultierenden Aufwendungen und Erträge waren für die unterschiedlichen Arten von Investitionen stark abweichend. Zudem verteilte sich das Wissen über die einzelnen Werte auf mehrere Handelnde. Mit einheitlichen, fest strukturierten Ansätzen war man den Herausforderungen nur unangemessen gewachsen.
Es war daher unumgänglich eine weniger verbreitete, aufwendigere aber sehr leistungsfähigen Datenbankansatz zu wählen – den objektorientierten Ansatz. Hier bestimmt der Anwender auf der Basis seiner Analyse die Art und die Anzahl der Eigenschaften. Neben dem Einsatz bei Investitionen und Anlagegütern hat sich diese Herangehensweise durchgängig im Berichtswesen durchgängig bewährt. Näheres dazu erfahren Sie unter u. a. in der Erläuterung der Modulen, den Dokumentationen, der Musterdatenbank und den Beispielen.
Allgemein zeichnet sich die Offenheit einer Architektur dadurch aus, dass sie sich in Übereinstimmung mit den Erkenntnissen und den wechselnden Anforderungen anpassen kann. In unserer baukastenartigen Architektur definieren die Anwender die Bausteine selbst – ohne Anpassung des Programms.
Die Anwender bedienen sich eigenständig zur Erfüllung der Anforderungen im notwendigen Umfang aus den Modulen. Informationen, Berichte können so ergänzt und beliebig kombiniert werden, dass es – früher oder später – gelingt die Handhabung äußerst komplexer Themen mit hoher Zufriedenheit auf Seiten derer die die Berichte erstellen als auch auf der Seite diese Sie nutzen.
