IN – Initialisierung

Dieses Modul steht automatisch den Anwendern mit der Rolle des Systemverwalters zur Verfügung. Anderen Anwendern mit der Rolle eines Administrators oder Benutzers kann das Modul optional zugewiesen werden.

Wichtigster Gegenstand der Datenbank ist – in Anlehnung an den Sprachgebrauch der Kommunalabgabengesetze – der Aufgabenträger. Unter diesem können nur in diesem Modul beliebig viele öffentlichen Aufgaben und darunter jeweils beliebig viele öffentliche Einrichtungen definiert werden. Diese können auch nur hier angepasst werden.

Da es eine Vielzahl verschiedenster Aufgabenträger, Arten von öffentliche Aufgaben und Arten von öffentliche Einrichtungen gibt, ist das Programm zur Einrichtung beliebige Variationen ohne Begrenzung offen. Der Systemverwalter kann hier – idealerweise auch in namentlicher Übereinstimmung – die satzungsgemäß vereinbarten Bestandteile im Sinne der KAGs definieren und hierarchisch zuweisen. Im Ergebnis entsteht eine modulübergreifende einheitliche „Grundkonstruktion„. Die sich in der Praxis ergebende Notwendigkeit von Anpassungen sind nur hier möglich. Ein maßgeblicher Hintergrund dieser Strukturierung ist die Verpflichtung insbesondere bei Gebührenkalkulationen einrichtungsbezogene und in Wirtschaftsplänen teils aufgabenbezogene Auswertungen vornehmen zu können.

Nach der Definition der satzungsgemäßen Grundbestandteile können hier beliebig viele Benutzer definiert, die Rollen und Module zugewiesen werden. Also welcher Benutzer oder Prozess darf mit welcher Rolle Module sehen oder nicht. Zudem werden zur Sicherheit der Daten benutzerbezogene Passwörter verwaltet. Sie verhindern den einfachen Zugang zu Daten und Auswertungen. Damit wird die Grundlage für die Nachvollziehbarkeit von Änderungen geschaffen. Somit ist also ersichtlich, welcher Benutzer zuletzt an welchen Daten gearbeitet hat.

Standardmäßig stehen den Benutzern zunächst alle Module zur Verfügung. Sollen einzelne Module generell keinem Benutzer zugewiesen werden dürfen, so kann man diesen hier die Freigabe zentral verwehren. Zu Übersichtszwecken und um insbesondere Auslastungen und Limitierungen zu dokumentieren, steht hier modulweise eine Statistik über die wesentlichen Objekte zur Verfügung. Gelegentlich hilfreich ist die Möglichkeit zur individuellen Anpassung der Lang- und Kurzbezeichnungen der Module. Durch deren Anpassung können u. a. Kollisionen mit bereits vorhandenen Anwendungen vermieden werden.

Abschließend wird hier bezogen auf Modul, Rolle und Operation jeweils detailliert über die Rechte der Nutzung entschieden. Soll zum Beispiel in ausgewählten Prozessen das Löschen von Objekten verhindert werden, dann kann hier – zum Beispiel die Anzeige der Operation Löschen – blockiert werden. Ein unerwünschtes Ausführen von Operation wird verhindert, indem diese gar nicht erst angezeigt werden.

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